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Vertrauen als Basis für weitere Schritte

Der frühzeitige Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung zur Kindsmutter kann für die erfolgreiche Begleitung durch die Babylotsin entscheidend sein. Im vorliegenden Fall fand der Erstkontakt bereits präpartal bei einem stationären Aufenthalt statt. Auch ein vertrauensvoller Kontakt zur Mutter der Schwangeren, als wichtigste Bezugs- und Vertrauensperson, war bedeutsam und für die weitere Entwicklung wichtig. mehr >>>

Stabilisierung der Lebenssituation in kürzester Zeit

Aufgrund fehlender Krankenversicherung wird die Kindsmutter durch die Schwangerenambulanz an Babylotse verwiesen. Die Ambulanz vermutet, dass sich dahinter weitere Probleme verbergen. Das anschließende Clearing bestätigt die Vermutung. Die Mutter stammt aus Ghana und spricht ausschließlich Englisch. Vor 1,5 Jahren war sie mit einem Touristenvisum nach Deutschland eingereist, aktuell ist der Aufenthalt noch nicht endgültig geregelt und sie befindet sich in einer sehr prekären Situation. Sie bezieht keinerlei Sozialleistungen und übernachtet im Wechsel bei unterschiedlichen FreundInnen und Bekannten. Für das Neugeborene ist bisher keine Ausstattung vorhanden. mehr >>>

Zeit für Vertrauen und ein gutes Bauchgefühl

Der dargestellte Fall zeigt, wie wichtig es ist, dass junge Familien eine niedrigschwellige Anlaufstelle haben – auch wenn anfangs alles gut erscheint. Auf Elternwunsch führte die Babylotsin das Erstgespräch mit der Kindsmutter nach der Geburt auf Station. Die junge Frau hatte ihr erstes Kind bekommen und kam aus Südamerika. Die Verständigung war auf Englisch und mit dem Vater auf Deutsch möglich. Die Kollegin vermittelte der Familie eine Hebamme und unterstützte bei Anträgen. Um einen Kinderarzt wollte sich der Vater selbst kümmern. Alles schien unauffällig und auf gutem Wege.   mehr >>>

Fünf Kinder ohne Kinderarzt und viele weitere Probleme

Die Babylotsin wird durch das Pflegepersonal kontaktiert. Der Kinderarzt im Krankenhaus hat bei der U2 festgestellt, dass die Familie keinen festen Kinderarzt hat: Es ist das fünfte Kind der Familie. Aber das erste Kind, das in Deutschland geboren wird. Die Familie ist erst seit kurzer Zeit im Land und kann sich nicht auf deutsch verständigen. Durch das Pflegepersonal wird das Gespräch übersetzt. Die Familie stammt aus Afghanistan. Sie sind in einer Flüchtlingsunterkunft untergebracht. Vor einigen Tagen ist die Familie in einen anderen Stadtteil gezogen. In der neuen Unterkunft hat die Familie bisher keinen Kontakt zum Sozialdienst.
Die größte Herausforderung der Familie ist, dass sie bisher keinen Kinderarzt hat. Auch die vier Geschwisterkinder waren bisher nicht beim Kinderarzt. Die Eltern haben kaum Ausstattung für das Neugeborene, nur etwas Kleidung ist vorhanden.  mehr>>>

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